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Fragen und Antworten

Fragen und Antworten

Auf dieser Seite finden Sie die Antworten auf häufige Fragen rund um den Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik.

Alle Informationen finden Sie auf dieser Website.

Bei einem Studium der Wirtschaftsinformatik (Bachelor of Science Wirtschaftsinformatik) starten Sie bereits im 1. Semester mit Informatik, Mathematik sowie Wirtschaftswissenschaften. Dieser Studiengang enthält Inhalte der Informatik der technischen Fakultät und lehrt Konzepte zur Umsetzung. So lernen Sie etwa auch das Programmieren. Informationen zu diesem Studiengang finden Sie auf dieser Website.
Im Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik des Bachelor of Arts Wirtschaftswissenschaften, beginnen Sie nach wirtschaftswissenschaftlichen Inhalten in der Assessmentphase erst im 3. Semester mit Fächern der Wirtschaftsinformatik. Inhalte der Technischen Fakultät (Department Informatik) sind nicht Bestandteil des Studiengangs. Informationen zu diesem Studiengang finden Sie auf der Homepage des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften.

Die drei Lehrinhalte Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsinformatik und Informatik halten sich etwa mit je einem Drittel die Waage. Durch die individuelle Belegung der Wahlfächer, kann der jeweilige Fokus genauer auf eins der Themengebiete gelegt werden.

Die Grundlagen- und Orientierungsprüfung umfasst sechs Module in Höhe von insgesamt 30 ECTS, die Sie spätestens am Ende des 3. Fachsemesters mit maximal einer Wiederholungsprüfung bestanden haben müssen. Ein Modul kann dabei aus mehreren Leistungen bestehen (z.B. Übungsschein und Klausur).

Um den Studiengang an das erweiterte Lehrangebot der Wirtschaftsinformatiklehrstühle anzupassen, wurden zum Wintersemester 2020/21 die bisherigen Kern- und Vertiefungsbereiche im Studienverlaufsplan durch den Wahlpflichtbereich Wirtschaftsinformatik ersetzt. Diese Änderung gilt jedoch nur für Studierende, die sich ab dem Wintersemester 2020/21 eingeschrieben haben.

Die wählbaren Vertiefungen finden Sie in der jeweils aktuellen Übersicht im Modulhandbuch.

Grundsätzlich können Sie die Reihenfolge der von Ihnen belegten Fächer selbst bestimmen, solange Sie Ihr Studium innerhalb der Regelstudienzeit von sechs Semestern beenden. Als Orientierungshilfe können Sie heranziehen, dass der Studiengang Module im Umfang von 180 ECTS umfasst, sodass Sie etwa 30 ECTS pro Semester absolvieren sollten.

Eine Ausnahme hiervon stellen die Fächer der Grundlagen- und Orientierungsprüfung dar, welche nach drei Semestern mit maximal einer Wiederholungsprüfung bestanden sein müssen. Außerdem ist zu beachten, dass viele Fächer nur im Winter- oder nur im Sommersemester angeboten werden.

Um Ihnen die Studienplanung zu vereinfachen, empfehlen wir Ihnen daher, sich am offiziellen (aber nicht bindenden) Studienplan zu orientieren. Eine vollständige Liste aller belegbaren Module finden Sie im Modulhandbuch.

Wenden Sie sich hierfür bitte an die Studienberatung für Wirtschaftsinformatik (B. Sc.).

Die Seminare Forschungsmethodische Seminar sowie das Seminar Wirtschaftsinformatik werden von den verschiedenen Wirtschaftsinformatik-Lehrstühlen angeboten. Bitte informieren Sie sich auf den Webseiten der Lehrstühle über das Angebot im jeweils aktuellen Semester.

Das Belegen von Sprachkursen ist momentan nicht obligatorischer Bestandteil des Studiengangs. Jedoch können Sie verschiedene Sprachkurse im Rahmen des Vertiefungsbereichs belegen.

Für Interessenten des Masterstudiengangs empfehlen wir den Besuch der Module „Business English for Information Systems, 5 ECTS“ sowie „Business English Advanced for Information Systems, 5 ECTS“, da diese Kurse in Verbindung mit einer UniCert3-Prüfung als Nachweis für ausreichende Englisch-Kenntnisse für eine Bewerbung im Masterstudiengang International Information Systems dienen können.

Das Prüfungsamt des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften stellt alle wesentlichen Informationen zum Thema Prüfungen und Klausuren bereit. Außerdem haben wir hier die wichtigsten Informationen zu Anmeldung, Rücktritt und Versäumnis von Prüfungen zusammengestellt.

Zu Prüfungen, zu denen Sie bereits erfolglos angetreten sind, müssen Sie bei der Wiederholungsprüfung in jedem Fall antreten. Beachten Sie, dass ein (unentschuldigt) nicht wahrgenommener Zweitversuch zum Nichtbestehen der Klausur führt. Sollte diese Modulprüfung GOP-relevant sein, gilt dieses Modul als endgültig nicht bestanden. Weitere Informationen finden Sie in der Prüfungsordnung.

Die Regelungen zur Bachelorarbeit sind in der Prüfungsordnung festgelegt. Darüber hinaus haben wir hier wesentliche Informationen zur Bachelorarbeit zusammengestellt.

Die Bachelorarbeit können Sie an allen Lehrstühlen des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften sowie an den Lehrstühlen des Department Informatik schreiben. Offene Themen für Bachelorarbeiten können auf den Webseiten und Informationstafeln der jeweiligen Lehrstühle eingesehen werden. Zudem können auch eigene Themenvorschläge an einen Lehrstuhl, der in diesem Forschungsfeld tätig ist, herangetragen werden.

Da jeder Lehrstuhl bei der Erstellung von Abschlussarbeiten eigene Rahmenbedingungen hat, kontaktieren Sie bitte für Informationen zu Bachelorarbeiten den entsprechenden Lehrstuhl. Die Lehrstühle finden Sie unter den folgenden Links:

Einige Lehrstühle bieten auch Bachelorarbeiten mit Praxispartner an. Diese sind auf den Webseiten und Informationstafeln der jeweiligen Lehrstühle zu finden. Zudem ist es in der Regel möglich, mit einem Thema für die Bachelorarbeit eines Praxispartners an einen Lehrstuhl heranzutreten, der in diesem Themenbereich forscht oder tätig ist. Es wird jedoch immer ein wissenschaftlicher Betreuer eines Lehrstuhls benötigt.

Der Studiengang B.Sc. Wirtschaftsinformatik unterliegt der Prüfungsordnung der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät. Demzufolge gelten die gleichen Bedingungen und Voraussetzungen der ReWi. Wird die Bachelorarbeit an der technischen Fakultät geschrieben, ist zur Koordination eine Absprache mit der Studienberatung erforderlich.

Die Anmeldung erfolgt durch den/die Betreuer/in der Bachelorarbeit, sodass eine Anmeldung über meinCampus nicht erforderlich ist.

Der Startzeitpunkt der Bearbeitungszeit kann mit dem Betreuer individuell vereinbart werden. Die Regelbearbeitungszeit darf gemäß §26 BPO neun Wochen nicht überschreiten. Während der gesamten Anfertigung der Bachelorarbeit muss der Student immatrikuliert sein.

Kann durch ein ärztliches Attest nachgewiesen werden, dass aufgrund von Krankheit die Bearbeitung der Bachelorarbeit nicht möglich ist, ruht die Bearbeitungsfrist.

Der Umfang der Bachelorarbeit kann je nach Themenstellung und Herangehensweise erheblich variieren. Die Bachelorarbeit wird mit 12 ECTS-Punkten bewertet, das entspricht einer Arbeitszeit von 360 Stunden (9 Wochen à 40 Stunden). In Kooperation mit einem Praxispartner kann die Bearbeitungszeit auf bis zu 18 Wochen verlängert werden. Konkrete Details zum Umfang sind mit dem/der Betreuer/in der Bachelorarbeit zu klären.

Die Abgabeform ist beim jeweiligen Lehrstuhl zu erfragen. Für gewöhnlich sind zum festgelegten Abgabetermin beim Prüfungsamt zwei gedruckte gebundene Exemplare sowie am Lehrstuhl ein elektronisches Exemplar der gesamten Arbeit und der Anlagen abzugeben. Die anschließende Bewertung der Bachelorarbeit erfolgt sobald als möglich, benötigt jedoch aufgrund des Umfangs einer Bachelorarbeit entsprechend viel Zeit. Es sollte mit einer durchschnittlichen Begutachtungszeit von acht Wochen gerechnet werden, dies kann jedoch abhängig vom Lehrstuhl variieren. Wird das Ergebnis beispielsweise für Ämter früher benötigt, so ist dies mit dem/der Betreuer/in zu abzusprechen. In der Regel ist es möglich, zeitnah einen Schein über das erfolgreiche Absolvieren der Bachelorarbeit zu erhalten.

Jeder Lehrstuhl hat bei der Erstellung von Abschlussarbeiten eigene Rahmenbedingungen. Kontaktieren Sie daher für Informationen zu Bachelorarbeiten bitte den entsprechenden Lehrstuhl.

Die Anzahl der Quellen ist abhängig von dem Thema der Bachelorarbeit und des betreuenden Lehrstuhls. Eine Pauschalaussage ist hierbei nicht möglich. Erfahrungsgemäß werden erheblich mehr Quellen benötigt als bei im Rahmen des Studiums zu bearbeitenden Seminararbeiten. Entscheidend ist jedoch nicht allein die Anzahl, sondern dass die Grundsätze wissenschaftlichen Arbeitens erfüllt werden. Das bedeutet unter anderem das fremde Aussagen mit Quellen belegt werden müssen.

Prinzipiell gibt es eine große Menge unterschiedlicher Quellen, die im Rahmen einer Bachelorarbeit verwendet werden können. Dazu zählen unter anderem Fach- und Lehrbücher, Sammelwerke, Veröffentlichungen in Zeitungen und Zeitschriften, alle Arten elektronischer Veröffentlichungen, Gesetztestexte und Interviews. Empfehlenswert für den Einstieg ist die Universitäts-Bibliothek und Online-Dienste wie EBSCO und Google Scholar. Wichtig ist bei allen Quellen, dass diese den wissenschaftlichen Anforderungen der Arbeit entsprechen. Zudem müssen die spezifischen Anforderungen des Themas und des Betreuers der Bachelorarbeit beachtet werden.

Die Bewertungskriterien können beim jeweiligen Betreuer erfragt werden. Prinzipiell sollten je nach Fokus der Bachelorarbeit unter anderem folgende Kriterien beachtet werden:

Formal:

  • Einheitliches und fehlerfreies Layout
  • Erkennbarkeit und Verständlichkeit von eingebauten Abbildungen o.Ä.
  • Sinnvolle und reflektierende Verwendung von Literatur
  • Sachliche und fehlerfreie Sprache

Inhaltlich:

  • Logischer und zum Gesamtkonzept passender Aufbau
  • Angemessenes Verhältnis von Theorie und Empirie
  • Klarheit, Relevanz und Wissenschaftlichkeit der Problemstellung und Zielsetzung
  • Angemessene, untereinander verknüpfte und schlüssige argumentierte Darstellung der theoretischen Grundlagen
  • Bezug zwischen Theorie und Empirie
  • Objektive Darstellung und Interpretation der Forschungsergebnisse
  • Zusammenfassung der Arbeit und Fazit

Die Anfertigung der Bachelorarbeit ist mit einem Seminar zur Bachelorarbeit verbunden. Das Seminar soll die Studierenden bei der Anfertigung der Bachelorarbeit unterstützen und ihnen wichtige Hilfen zur selbstständigen Lösung und Darstellung von Problemen geben. Die genaue Handhabung und der Ablauf des Seminars können beim Betreuer der Bachelorarbeit erfragt werden. Grundsätzlich sollten das Seminar und die Bachelorarbeit beim gleichen Lehrstuhl absolviert werden. In Ausnahmefällen ist ein Wechsel innerhalb eines Forschungs- bzw. Lehrstuhlschwerpunktes möglich.

Um den verschiedenen Bedürfnissen der Studierenden entgegenzukommen, kann die Bachelorarbeit in mehreren Varianten mit dem Seminar kombiniert werden. Die Lehrstühle können sich für eine oder beide Varianten entscheiden. Es besteht für die Lehrstühle keine Verpflichtung zum Angebot mehrerer Varianten. Die Lehrstühle veröffentlichen ihre Varianten auf der jeweiligen Lehrstuhl-Homepage.
 
Variante „gestrecktes Verfahren“
Diese Variante eignet sich insbesondere für Studierende, die im Vorsemester vor der Anfertigung der Bachelorarbeit im Ausland studieren. In diesem Fall werden Bachelorarbeit und Seminar nicht gleichzeitig absolviert. Das Arbeitsthema kann vom endgültigen Thema abweichen. Insbesondere ist es möglich, dass die Studierenden unter Zuhilfenahme der Literatur die Arbeitsthemen zur endgültigen Themenstellung präzisieren. Die Lehrstühle können individuell eine Zahl von Sprechstundenbesuchen vorschreiben. Die Sprechstunden können auch als E-Sprechstunde per Mail, Telefon oder mit ähnlichen Hilfsmitteln erfolgen. Die Studierenden klären im Voraus, ob die Lehrstühle zur Übernahme derartiger Betreuungsformen bereit sind. Der Zwischenbericht kann in Form einer Hausarbeit oder einer erweiterten Disposition erfolgen. Als Richtumfang für den Zwischenbericht gelten drei bis sechs Seiten. Der Zwischenbericht ist gemäß Angaben im Modulhandbuch die dem Modul „Seminar zur Bachelorarbeit“ zugeordnete Studienleistung. Bei Studienleistungen kann sich die Feststellung auf das Bestehen oder Nichtbestehen beschränken.
 
Variante „gestauchtes Verfahren“
Diese Variante sieht das parallele Absolvieren von Seminar und Bachelorarbeit vor. Die Teilnahme am Seminar kann als verpflichtend vorgeschrieben werden. Im Rahmen des Seminars sind Studienleistungen zu erbringen. Insbesondere ist es möglich, dass die Studierenden ihre eigene Arbeit präsentieren und zur Diskussion stellen.

Das Seminar zur Bachelor-Arbeit ist mit 3 ECTS festgelegt, was einer Arbeitszeit von 90 Stunden entspricht. Die Teilnahme am Bachelorseminar ist verpflichtend, wird aber nicht mit einer Note bewertet.

Der Ablauf eines Seminars zur Bachelor-Arbeit hängt vom jeweiligen Betreuer und Lehrstuhl ab. Häufig sind zwei Teile Bestandteil davon: Zunächst stellen die Studierenden ein Exposee ihrer Arbeit am Lehrstuhl vor. Im zweiten Teil des Seminars präsentieren sie den aktuellen Stand Ihrer Arbeit.

Die Fachschaftsinitiative Wirtschaftsinformatik setzt sich für die Interessen der Studierenden ein und bietet ein umfangreiches studentisches Netzwerk.

Wichtiger Hinweis zum Gebrauch dieser FAQ-Liste

Die Antworten sind als hilfreiche Tipps für Ihr Studium gedacht. In jedem Fall gelten vorrangig die Rahmen- und Fachprüfungsordnung sowie das Modulhandbuch des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften in der jeweils gültigen Version.